von nanjing nach shanghai haben wir uns mal etwas gegönnt. nach über
14'000 km im zug wollten wir ein weiteres eisenbahnhighlight erobern,
den super-hochgeschwindigkeitszug! vom flughafen shanghai in die stadt
fährt ja bekanntlich der MAGLEV, der schnellste zug der welt. der war
uns dann doch zu teuer (und etwas sinnlos, was sollen wir auch am
flughafen?). aber einen normalen hochgeschwindikeitszug konnten wir uns
dann schon leisten. und die landschaft fliegt nur so vorüber! die 301km
legt er in 1h 46min zurück. und im richtigen moment konnte ich die
geschwindigkeitsanzeige fotografieren. leider nicht ganz deutlich, aber
man erkennt klar die 345km/h!
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Mittwoch, 29. September 2010
Dienstag, 7. September 2010
Datong - Wolkengratgrotten und hängendes Kloster
danach raste unser fahrer dann zu der zweiten sehenswürdigkeit, dem hängenden kloster. dort weniger disneyland aber noch höherer eintrittspreis. das kloster am fusse eines heiligen berges musste wegen
überschwemmungen immer höher in den fels hinauf gezügelt werden. sieht von aussen nicht so spektakulär aus doch wenn man mal darauf herumturnt wird einem doch schwindlig. einer der gründe dafür sind die niedrigen geländer - für chinesen auf hüfthöhe sind sie bei uns gerade mal etwas oberhalb vom knie (wir sind in diesem land einfach riesen!)
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Sonntag, 15. August 2010
transsibirische eisenbahn
am mittwoch abend sind wir in moskau in den zug gestiegen, der mit "vladivostok" angeschrieben war. es ist jetzt samstag nachmittag, und wir sitzen immer noch im zug. hinter uns liegen kurze zwischenhalte in städten mit so klingenden namen wie "yekaterinenburg", "omsk" und "novosibirsk", bei denen wir aus dem zug sprangen um bei alten babuschkas selbstgepflückte himbeeren und selbstfrittierte teigstücke zu kaufen. hinter uns uns liegen aber auch mehrere flaschen wodka, die wir uns mit unseren nur russisch sprechenden abteil-gspändli geteilt haben. weil in russland darf man nichts essen ohne zu trinken. und nichts trinken ohne zu essen. unser vierer-abteil teilen wir uns mit einem russischen ehepaar, das aus kursk (eine stadt an der ukrainischen grenze) stammend nach irkutsk fährt, um dort 4 wochen im sanatorium zu verbringen. nach seinem beruf gefragt, meinte er nur "military man". und als ich ihn nach einer flasche wodka etwas genauer ausfragen wollte antwortete er: "specialisation, secret service. me, not say". etwas abträglich seiner redseeligkeit war vielleicht, dass wir uns als übersetzerin eine junge japanerin aus dem nachbarabteil dazu geholt haben, die im moment russisch lernt, um dann als diplomatin in moskau zu arbeiten. russland und japan habens ja nicht so gut miteinander, wegen dem streit um die kurileninseln... aber da die russen ausserordentlich gastfreundliche menschen sind, trinkt man miteinander einen wodka und versteht sich dann bestens.
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